Am Valentinstag flattern uns von allen Seiten die roten Herzen entgegen. Grund genug, das Herz in Bezug auf sportliches Training einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Herz ist in etwa nur so groß wir unsere Faust. Trotzdem ist es der Muskel im Körper, der alles am Laufen hält. Unermüdlich pumpt es Blut in unseren Kreislauf und sichert damit unser Überleben.

Das Gefühl, allgemein fit zu sein, ist mit dem Trainingszustand des Herzmuskels und des Herz-Kreislauf-Systems verbunden. Ein gesundes und starkes Herz kann eine größere Menge Blut in unseren Körper pumpen als ein untrainiertes und sorgt dafür, dass wir weniger schnell ermüden.
Deswegen sollten nicht nur ältere Menschen ihr Herz durch Training in Schwung halten, sondern vor allem auch diejenigen, die überwiegend sitzen.

Das Herz lässt sich am effektivsten durch ein Ausdauertraining in Form bringen. Die jeweiligen Voraussetzungen hierfür sind sehr individuell. Sie bestimmen, wie intensiv das Training sein soll und werden bei der Trainingsplanerstellung berücksichtigt.
Sogar Menschen nach einem Herzinfarkt wird angeraten, das Herz wieder zu trainieren. Dies geschieht zunächst in speziellen Herzsportgruppen unter ärztlicher Beobachtung, später ist dies auch im Fitnessstudio möglich.

Gefährlich wird es für unser Herz, wenn wir nicht auf die Warnsignale unseres Körpers hören. Wer z.B. mit einer Erkältung trainiert setzt sich der Gefahr einer Herzmuskelentzündung aus. Tückisch daran ist, dass man diese oft nicht sofort bemerkt, sondern sich über einen längeren Zeitraum hinweg einfach etwas weniger leistungsfähig und dauerhaft müde fühlt – unser Herz versucht alles, um weiterhin die gewohnte Leistung zu erbringen.

Regelmäßiges Training ist also eine echte Herzensangelegenheit!